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Das kulturelle Gedächtnis und sein Beitrag für die Identität der Stadt

Archive, Bibliotheken und Museen sammeln unser kulturelles Erbe, bereiten es zur Nutzung auf und stellen es auf vielfältige Weise der Öffentlichkeit zur Verfügung. Sie bestimmen dadurch in beträchtlichem Maße die Inhalte des kulturellen Gedächtnisses. Die Stadt Karlsruhe und verschiedene hier ansässige Kultureinrichtungen haben bereits eine Reihe von Projekten zur Digitalisierung dieser Inhalte entwickelt, um sie für die breite Öffentlichkeit besser nutzbar zu machen. Dieses Thema will die Veranstaltung unter dem verbindenden Begriff des kulturellen Gedächtnisses aufgreifen und einerseits die aktuellen technischen und rechtlichen Entwicklungen und Probleme der Digitalisierung, andererseits das Verhältnis von kulturellem Gedächtnis und städtischer Identität erörtern. In zwei Panels werden die Bereiche "Kulturelles Gedächtnis und Technik" sowie "Kulturelles Gedächtnis und bürgerschaftliche Partizipation" thematisiert.

Das Kolloquium ist eine Veranstaltung auf dem Weg zum "Europäischen Stadtbrief 2010", einem kulturellen Leitprojekt der Stadt Karlsruhe, das sich mit der Zukunft der europäischen Stadt im 21. Jahrhundert auseinandersetzt.

Das Symposium Das kulturelle Gedächtnis im 21. Jahrhundert, das am 23. April 2005 stattfindet, wird von den Jungen Juristen Karlsruhe e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaften (ZAR) und der Stadt Karlsruhe organisiert.


Das Projekt "Kulturelles Gedächtnis" wird bei den Jungen Juristen hauptverantwortlich von Ellen Euler betreut, die auch diese Einführung verfaßt hat. Weiterführende Informationen finden sich online abrufbar in ihrem Beitrag für die Zeitschrift JurPC.